Entgegen vieler Annahmen ist Roséwein üblicherweise kein Verschnitt aus Weiß- und Rotwein – ein geschützter Begriff ist Roséwein jedoch nicht, dementsprechend gibt es auch hier Ausnahmen.

Wo Ihr Euch sicher sein könnt: Bei unserem handverlesenen artsome.wine handelt es sich um keinen Verschnitt. Wie hochwertiger Rosé hergestellt wird, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

Herstellungsverfahren von Roséweinen

Rosé wird von Winzern aus roten Trauben hergestellt, die dabei auf drei unterschiedliche Herstellungsmethoden zurückgreifen können.

Bei der Mazerations-Methode hat der Most zu Beginn der Weinherstellung direkten Kontakt mit den Schalen – jedoch nur wenige Stunden, teilweise sogar nur Minuten. Im Vergleich dazu: Bei Rotwein beträgt die Zeit teilweise bis zu 14 Tagen, dabei wird die Farbe und Intensität des Weines ausgebildet. Grundsätzlich gilt, je länger der Schalenkontakt, umso dunkler die Farbe des Rosés.

Bei der Abpress-Methode kommt der Most im Gegensatz zur Mazerations-Methode überhaupt nicht in Kontakt mit den Schalen. Hier werden die roten Trauben direkt ausgepresst und der Saft erhält so nur eine leichte rötliche Färbung.

Bei der Saignée-Methode (dt. für Aderlass) werden die Schalen zusammen mit dem Most im Tank aufbewahrt und „bluten“ dort aus. Im Gegensatz zu der Mazerations-Methode werden die Schalen bei dieser Methode jedoch nicht entfernt, sondern es wird nach wenigen Stunden 10-20 % des roséfarbenen Mostes abgelassen. Der Rest des Mostes verbleibt mit den Schalen im Tank und wird zu Rotwein ausgebaut.

Rosé

Durch die unterschiedlichen Herstellungsverfahren gibt es eine wahre Vielfalt an unterschiedlich ausgebauten Roséweinen. Teils mit einer gewissen Restsüße auf die Flasche gezogen, vermehrt jedoch als trockener Rosé.

Bei artsome.wine findest Du in der aktuellen Kollektion den halbtrockenen Roséwein Maria. Probiere ihn am besten gleich aus.

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